Digitale-Produkterweiterung
Empfehlung
Digitale-Produkterweiterungen anbieten
Kurzbeschreibung
Bringt eine digitale Erweiterung deines Produkts Mehrwert für deine KundInnen? Wenn der Bedarf geklärt ist, dann ist es Zeit, die Möglichkeiten einer begleitenden Anwendung zu deinem Produkt zu überlegen. Über Smartphone und eine App gestaltest du den gewünschten Mehrwert. Oft musst du die App auch nicht selbst entwickeln, sondern kannst bausteinartige Lösungen auf deine Anforderungen konfigurieren.
Anwendungsbeispiele
Nutzung von Sensor Daten
Dein Produkt erzeugt über Sensoren Daten. Du könntest deinen KundInnen das Angebot machen, diese Daten gut aufbereitet zur Verfügung zu stellen. Vielleicht gibt es Interesse an einer historischen Betrachtung oder an einer rechnerischen Prognose? Technisch gibt es einige Wege einen solchen Datenaustausch durchzuführen. Welcher für deinen Fall der Beste ist müssten wir uns im Detail ansehen.
FitnesstrainerIn stellt individuelle Übungen per App KundInnen zur Verfügung
Als FitnesstrainierIn kannst du z.B. über die Lösung von medo.check das Übungsprogramm samit Videoanleitung deinen KundInnen individuell zur Verfügung stellen.
Konkreter Nutzen
Physische Produkte aber auch Dienstleistungen können durch ein so genanntes Add-on erweitert werden und damit Mehrwert für deine KundInnen bieten. Das steigert die Kudnenzufriedenheit und bringt dir neues Umsatzpotenzial. Ein digitales-Angebot oder eine digitale Produkterweiterung hat im Normalfall den Vorteil, einfach skalierbar zu sein. Das heißt, du kannst das digitale Angebot vielen Personen zur Verfügung stellen.
Vorbedingungen, Grundanforderungen
Überlegungen zum dahinter liegenden Geschäftsmodell helfen dir, die Chancen deiner angedachten digitalen Produkterweiterungen einzuschätzen und strukturiert Überlegungen anzustellen, wie du damit finanziellen Nutzen gewinnst. Da viele digitale Produkterweiterungen auf der Vernetzung vorhandener Daten beruhen, brauchst du eine Technologiearchitektur, die eine weitere Nutzung deiner Daten ermöglicht. Siehe dazu auch Zentrale-Anwendung.
Typische Vorgehensweise
Ideenfindungsrunden im Team sind ein wichtiger erster Schritt um eine Richtung zu finden, welches Angebot durch welche digitale Mittel erweitert werden kann. Wenn du ein EPU bist, setze dich mit Vertrauten zusammen und gründe ein Denker-Team, das dich unterstützt.
Einrichten einer Basis für die Anwendung
Digitale Produkte haben oft Daten als Basis. Daten, die aufgrund deines Kernangebotes bereits zur Verfügung stehen, sind oft Basis einer digitalen Produkterweiterung. Hier beginnt das Zusammenspiel mit dem Thema Zentrale-Anwendung. Die Analyse und Vernetzung bestehender Daten ist ein erster Schritt um darauf aufbauend Neues zu schaffen.
Sinnvolle Ausbaustufe 1
Bestehende Daten zur Verfügung stellen, wann, wo und wie es die KundInnen brauchen.
Sinnvolle Ausbaustufe 2
Neue Daten generieren und zur Verfügung stellen, wann, wo und wie es die KundInnen brauchen.
Herausforderungen, Risiken
Datenschutz und IT-Sicherheit sind an dieser Stelle zu erwähnen da Daten ein Grundpfeiler von digitalen Produkterweiterungen darstellen.
Typischer Aufwand
Um den typischen Aufwand zu schätzen, braucht es einen konkreten Umsetzungsplan. Wo bist du jetzt und wo möchtest du wann sein? Wenn diese Eckpfeiler geklärt sind, kann der Aufwand abgeschätzt werden. Um einen Richtwert für die Kosten zu errechnen und um die spezifische IT-Anwendung zu betreiben, steht dir der Glossar-Eintrag zu IT-Kosten zur Verfügung.
Betroffene Themenbereiche und Ebenen
Themenbereich: Produkte und Dienstleistungen
Kernebenen: Technologie, Geschäftsmodell
Mögliche Anbieter
Unternehmen wie tresmo helfen dir, digitale Produkte und Lösungen zu verwirklichen.
Weiterführende Quellen
Artikel der WKO: Trends und Marktchancen erkennen, Ideen und Strategien entwickeln