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#12 06.07.2021, Präsenzworshop: Struktur des Methodenkoffers, Fragenkatalog

Anwesend: Flo, Jo, Kurt, Petra, Rupert, Shirani, Therese, Walter
Ort: FHWien der WKW, Zeit: 11:30 – 20:00
Rupert übernimmt die Moderation, Kurt die inhaltliche Steuerung

Bemerkung: Alle freuen sich über das erste persönliche Zusammentreffen und sind voll motiviert 🙂

Agenda

11:30 Start, Persönliche Einschätzung zum Projektstatus
11:45 Rahmen und Struktur des Methodenkoffers
12:00 Aufgabenstellung
12:30 Prototyp mit Google Forms, Fragetyp und Format entscheiden
12:45 Imbiss
13:30 Fragengruppen, Logik, Titel und Reihenfolge
14:00 Fototermin
14:30 Fragen formulieren
16:30 Pause
17:00 Endversion Fragenkatalog
18:00 Bericht über Ergebnis
19:30 Reflexion
20:00 Geplantes Ende

Persönliche Einschätzung

Zu Beginn unseres Workshops bittet Rupert das Kernteam um eine persönliche Einschätzung hinsichtlich Klarheit und Zielerreichung des Projekts. Ergebnis:

Projektstatus, persönliche Einschätzung

Rahmen und Struktur des Methodenkoffers

Kurt präsentiert den aktuellen Stand des Frameworks:

Die Vier Ebenen: Business Model, Organisation, Business Processes, Technology

Vorschläge zur Umsetzung werden auf den vier Ebenen Business Model, Organisation, Business Processes und Technology ausgearbeitet. Das durchgängige Denken auf diesen vier Ebenen ist nach bisheriger Evaluierung ein Alleinstellungsmerkmal des Methodenkoffers. Wir helfen damit EPUs und KMUs ihre Digitalisierungsprojekte ganzheitlich zu denken, nicht nur zB technologisch.

Die Vier Dimensionen: Operational Excellence, Customers and Experience, Sales Channels, Products & Services

Anhand der vier Dimensionen soll die strategische Ausrichtung der Digitalisierungsaktivitäten visualisiert werden. Angelehnt ist dieser Approach an Weill/Woerner´s (WW) Digital Excellence Navigator. WW navigiert basierend auf vier Geschäftsmodellen: Supplier, Omnichannel, Modular Producer und Ecosystem Driver. In der Praxis hat sich herausgestellt, dass WWs Geschäftsmodell Ansatz nicht KMU tauglich ist: Viele Unternehmen betreiben mehrere Geschäftsmodelle, sodass eine klare Zuordnung in eine Dimension kaum möglich ist. Auch wird in WWs Approach weder die Basis berücksichtigt (sind überhaupt im Unternehmen die Voraussetzungen gegeben um an Digitalisierungsschritte denken zu können?) noch die Stärken eines Unternehmens herausgearbeitet. Alles Punkte, die wir in unseren Anforderungen an den Methodenkoffer herausgearbeitet haben. Um dem gerecht zu werden, haben wir die WWs vier Business Model Dimensionen in vier Themen Dimensionen adaptiert. Damit soll dem Anwender geschäftsmodellunabhängig Klarheit verschafft werden, in welchem Bereich er Digitalisierungsschritte setzt.

Your Goals, Your Plan to Execute

Auf Basis der Anamnese werden potenzielle Ziele der Digitalisierung vorgeschlagen. Wichtig ist dabei die Stärken des Unternehmens nicht zu gefährden. Aus der Anamnese abgeleitet wird eine Roadmap. Diese fasst den vorschlag der umzusetzenden Szenarien, ihre Reihenfolge und impact auf die vier Ebenen zusammen.

Framework KMU Methodenkoffer, Stand zum 6.7.2021

Aktueller Rahmen und Struktur des KMU Methodenkoffers:

KMU Methodenkoffer, Das Framework, Stand 6.7.2021

Rückmeldungen des Teams, To Dos

  • Der Rahmen ist nachvollziehbar, der Fragenkatalog wird auf Basis der vier Dimensionen aufgebaut
  • Für die Begriffe müssen deutsche Pendants gefunden werden
  • Jeder Begriff wird im wiki beschrieben
  • Ebenen und Dimensionen sollen in der Darstellung getauscht werden
  • Konzept zum Review mit weiteren Akteuren fertig

Aufgabenstellung

Am Ende haben wir die richtigen Fragen zur Anamnese „Einstieg“ und können die Antworten auswerten. Kurt stellt anhand der folgenden Darstellung die Aufgabe für den heutigen Workshop vor:

Die Aufgabenstellung für unseren Workshop

Beispiel Ausgestaltung Baustein Geschäftsmodell

Im nächsten Schritt werden für die einzelnen Bausteine Szenarien zur Umsetzung ausgearbeitet. Kurt stellt das anhand des Bausteins Geschäftsmodell dar. Je nach Antworten auf die Anamnese werden die passenden Szenarien vorgeschlagen.

Beispiel Szenarien für Baustein Business Model

Der Fragenkatalog

Hauptteil des heutigen Workshops war die Einigung auf die Struktur und die Ausarbeitung des Fragenkatalogs.
Wir verständigten uns darauf, von polaren Fragen abzusehen.
Jede Frage ist ein Statement, welches anhand einer Werteskala beantwortet wird.
Die Werteskala ist 6-stufig, sodass keine 50 % Antwort möglich ist.
Die Struktur des Fragenkatalogs orientiert sich an den vier Dimensionen.
Jede Frage wird auf ihre Relevanz für die vie Ebenen eingestuft.

Zum Einstieg wählten wir die Fragen zur Dimension Kunden und ihr Elebnis. Rupert moderierte zielorientiert. Google Jam half uns beim sammeln, und nachdem alle gut vorbereitet waren hatten wir bald ein zufriedenstellendes Ergebnis:

Workshopergebnis zum Fragenkatalog: Unsere Kunden und ihr Erlebnis

Bericht über Endergebnis, Reflexion

Um 18:00 stießen die eingeladenen Akteure hinzu. Das Team berichtete über die aktuellen Ergebnisse: Das Framework des Methodenkoffers und die Fragen zur Anamnese.

In die Reflexion wurden auch die Akteure eingebunden. Der Workshop hat einiges an Klarheit gebracht. Auch inhaltlich sind wir durch das erste persönliche Zusammentreffen und die gemeinsame Arbeit gut weitergekommen. Die Einschätzung zur Produktklarheit hat sich im Team verbessert. Klar ist aber auch, dass wir noch einiges bis zum gewünschten Ergebnis zu tun haben.

Persönliche Einschätzung am Ende des Workshops

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