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Weekly #4 29.04.2021 und Workshop Problemanalyse

Anwesend: Kurt, Petra, Rupert, Therese, Shirani, Walter

Rückblick, was haben wir letzte Woche gemacht?

Kurt

  • In Miro eine Problemfeld Canvas und eine Business Model Canvas erstellt. Mit den Ergebnissen des Zukunftsworkshops und der Projektbeschreibung befüllt, bilden diese die Grundlage für den heutigen Workshop. Ziel: eine gemeinsame Sicht auf das Projekt.
  • Interessanten Online Vortrag von der FH Kärnten zu digitalen Geschäftsmodellen beigewohnt: Ein schweizer Familienunternehmen stellt Matratzen her und beliefert Hotels. Bezahlt wird, wenn ein Hotelgast darauf liegt. Das funktioniert aber nicht überall: In den USA und im arabischen Raum werden Matratzen alle zwei Jahre entsorgt und gegen neue ausgetauscht. Das Unternehmen setzt auf Nachhaltigkeit und Service. Anschließend ein Vortrag von Alexander Osterwalder. Inhaltlich sein letztes Buch, Innovation Portfolio und Innovation Culture, sehr spannend präsentiert.
  • Mit dem Thema Industrie 4.0 intensiver auseinandergesetzt. Augmented Reality, Microsoft Hololens als attraktives Produkt. Mobile Anwendungen sind heute im Zustellgewerbe, Gastgewerbe oder Gebäudetechnik nicht mehr wegzudenken. Trifft auch unsere Zielgruppe.
  • Teamarbeit mit Petra und Therese für ein größeres KMU. Weill/Wörner Approach angepasst und getestet: Ist-Situation erhoben und die digitale Positionierung abgeleitet. Hat gut funktioniert.

Therese

  • Die Post-its aus unserem Zukunftsworkshop sortiert, jetzt besser lesbar.
  • Bewertungskriterien noch einmal sortiert. Kriterien geschrieben. Paare gebildet. Also auch hier Ordnung ins Chaos gebracht.

Rupert

  • Aktuelle Literatur, Matrix und die Problemanalyse von Kurt durchforstet.
  • Würde die Sichten auf das Problem erweitern: Wir haben bisher von Produkten, Dienstleistungen, Organisation & Prozessen gesprochen. Es wäre ev. gut diese um Lieferanten, Mitarbeiter und Vertrieb (Marketing) zu ergänzen. Supply Chain kommt in der Literatur kaum vor (z.B. bei Weill/Wörner). Beispiel: Der Schuster hat einen Lederlieferanten. Wenn dieser ausfällt, braucht er Ersatz. Möglicherweise ist es für ihn aber auch sinnvoll, die Wertschöpfungskette z.B. nach Rumänien auszulagern. Mit passender digitaler Unterstützung sollte das auch für den Schuster machbar sein.

Shirani

  • Blogbeitrag erstellt

Workshop Problemanalyse

Thema diese Woche ist zusammenführen und stukturieren der vielen Inputs aus den vergangenen Workshops, dem Zukunftsworkshop und der Projektbeschreibung mit dem Ziel, eine gemeinsame Sicht auf das Projekt für die nächsten Phasen zu finden. Gerade in der agilen Vorgehensweise ist es wichtig, den Rahmen abzustecken. Sonst schießen wir möglicherweise über das Ziel hinaus.

Die Ergebnisse haben wir in einer von Kurt designten Problemfeld Canvas zusammengeführt:

Problemfeld Canvas KMU Methodenkoffer

Ein Thema sorgte für Diskussionen: Kurt hat den Fokus bei „Worum geht es“ auf die Kosten gelegt. Das Team ist der Meinung, wir sollten die vier Dimensionen des Nutzen betrachten und nicht ausschließlich die Kostenseite:

  1. Kosten reduzieren (Geld, Personen, Zeit, Ressourcen)
  2. Durchlaufzeit verringern
  3. Ergebnisqualität steigern
  4. Flexibilität

Im nächsten Schritt haben wir eine Business Model Canvas für das Projekt erstellt. Anhand dieser Canvas das Vorhaben zu betrachten, war ein zweischneidiges Schwert: einerseits geht es um den Scope für das Projekt, das ja von der FFG gemäß der Projektbeschreibung gefördert wird. Andererseits wollen bzw. müssen wir über das Projektende weiter denken, um das Ergebnis zum Leben zu bringen.

Es hat einige Zeit gekostet, diesen Spagat durchzumachen. Am Ende war es aber wichtig für das Team, durch diesen Prozess zu gehen, um eine gemeinsame Sicht auf das Projekt und unsere Wirkungsweise danach zu erhalten. Hier ein Bild unserer Business Model Canvas:

Business Model Canvas Projekt und Business Model KMU Methodenkoffer

Das Geschäftmodell mit dem höchsten Potenzial hat sich aus der gemeinsamen Arbeit recht plausibel ableiten lassen: Neudeutsch: Multi Sided Platform Business.

Für nächste Woche …

… hat sich Therese vorgenommen, die Sicht auf die Zielgruppe anhand der Value Proposition Canvas zu verfeinern.

Kurt wird den Rahmen des Methodenkoffers weiter spezifizieren. Ziel ist die Problemanalyse nächste Woche möglichst abzuschließen und mit der Ideenfindung „offiziell“ zu beginnen. Insgeheim hat sicher jeder schon Ideen im Kopf wie wir unserer Zielgruppe helfen können. Diese gilt es aber in geregelte Bahnen zu lenken und auf den Boden zu bringen :).

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